Ombudsstelle für Opfer von sexueller Gewalt

 

Es ist für eine immer größer werdende Organisation wie die ÖBR sinnvoll, eine solche Servicestelle einzurichten. Im Herbst 2003 beschloss der Sangharat der ÖBR eine Ombudsstelle für Opfer von sexueller Gewalt für Vorfälle im Rahmen von Mitgliedsgruppen der ÖBR zu errichten und einigte sich dabei auf folgende Grundhaltungen:

 

Die Ombudsstelle ist für Betroffene da. Sie verfolgt nicht die Täter und ist auch nicht Ansprechpartner für "Dritte“. Sie agiert unabhängig von buddhistischen Traditionen und kann daher höchstmögliche Objektivität bewahren.
Die Ombudsstelle ist von ausgebildeten Therapeut/innen mit einer Frau und einem Mann besetzt, die einen professionellen Zugang und Erfahrung mit dem Thema sexueller Gewalt haben. Betroffene können sich direkt an beide oder an einen der beiden wenden. Die Therapeut/innen unterliegen der Schweigepflicht.


Die Ombudsstelle ist ausschließlich für Vorfälle im Rahmen von Mitgliedsgruppen der ÖBR zuständig. Sie ist für den psychisch-moralischen Aspekt zuständig, nicht für den rechtlichen. Die Ombudsstelle empfiehlt kompetente TherapeutInnen.

 

Der Vorfall (ohne Namen der Betroffenen) wird von der Ombudsstelle an das Präsidium weitergeleitet. Das Präsidium überprüft die Vorwürfe auf rechtlicher Basis. Rechtliche Schritte sollten in erster Linie von den Betroffenen ausgehen. Außerdem führt ein Mitglied des Präsidiums unter Anwesenheit eines Supervisors (evtl. ein buddhistischer Lehrer) mit dem Beschuldigten ein Gespräch zur Klärung. Das Präsidium ist dem Sangharat in jedem Fall berichtspflichtig, dass die Ombudsstelle aktiv wurde und welche weiteren Schritte eingeleitet wurden.

 

Ombudsfrau der ÖBR für Opfer von sexueller Gewalt

Frau Fatma Altzinger
0676 43 20 888
fatma.altzinger@chello.at
Praxis: 1070 Wien, Seidengasse 39a/12

 

Ombudsmann der ÖBR für Opfer von sexueller Gewalt

Herr Peter Wanke
0664 358 22 82
peter.wanke@chello.at oder peter.wanke@tz-rosensteingasse.at
Praxis: 1170 Wien, Rosensteingasse 82

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